Ziel:
Die Beziehung zum eigenen Körper beeinflusst das Essverhalten häufig stärker als bewusst wahrgenommen wird. Negative Körperbilder, emotionale Belastungen und innere Bewertungen können Veränderungsprozesse erschweren und bestehende Essmuster stabilisieren. Dieses Seminar vermittelt ein vertieftes Verständnis für den Zusammenhang zwischen Körperbild, Emotion und Essverhalten.
Die Teilnehmenden verstehen die Bedeutung des Körperbildes für das Essverhalten und Erkennen emotionale Dynamiken hinter Essmustern differenzierter. Sie entwickeln ein besseres Verständnis für Zusammenhänge zwischen Körperwahrnehmung, Scham, Kontrolle und Selbstbewertung und reflektieren deren Einfluss auf Veränderungsprozesse. Darüber hinaus erhalten sie neue Perspektiven für therapeutische und beratende Prozesse und erweitern ihre Sicherheit im Umgang mit sensiblen Themen rund um Körperbild und Essverhalten.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die Menschen im Bereich Ernährung, Gesundheit und Verhaltensänderung begleiten. Dazu gehören insbesondere Ernährungsfachkräfte, Ökotropholog*innen, Diätassistent*innen, Heilpraktiker*innen, Ärzt*innen, Gesundheitsberater*innen sowie weitere therapeutisch und beratend tätige Berufsgruppen. Es eignet sich besonders für alle, die die Bedeutung von Körperbild, Emotionen und Selbstwahrnehmung im Zusammenhang mit Essverhalten verstehen und diese Aspekte in ihrer beratenden und therapeutischen Arbeit berücksichtigen möchten.
Inhalte „Körper und Emotionen im Spiegel des Essverhaltens“:
Zertifikat Ernährungsberater*in:
Dieses Seminar hat 4 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten und ist bei den Berufsverbänden zur Bepunktung eingereicht.