Ziel:
Die metabolische Fettlebererkrankung ist längst keine isolierte Erkrankung der Leber mehr. Sie wird immer häufiger im Rahmen ärztlicher Vorsorgeuntersuchungen – insbesondere in Zusammenhang mit Adipositas, Bluthochdruck und Diabetes mellitus 2 – als fester Bestandteil des metabolischen Syndroms diagnostiziert. Die Diagnose Fettleber wird immer häufiger im Rahmen ärztlicher Untersuchungen gestellt. Medizinische Hilfe gegen die Weiterentwicklung dieser metabolischen Lebererkrankung sind bislang in der Erprobung – daher sind hier Ernährungsfachkräfte gefragt!
Wichtige Fragen werden in dieser Fortbildung beantwortet: Wann ist eine Fettleber wirklich gefährlich? Wie schnell kann und sollte sich das übermäßig eingelagerte Fett im Organ wieder zurückentwickeln? Was muss dafür getan werden? Welches sind Studienbasiert effektive Maßnahmen für die Ernährungstherapie? Welche Bedeutung haben Gewichtsreduktion, Protein- und Fettqualität, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Alkohol? Und wie lassen sich therapeutische Empfehlungen individuell und alltagstauglich umsetzen?
Die Teilnehmer*innen setzen sich auch mit der Konsequenz einer nicht-behandelten Fettleber auseinander. Sie lernen, wie aus einer einfachen Steatose eine entzündliche und fibrotische Lebererkrankunge entstehen kann und welche Patient*innen ein erhöhtes Progressionsrisiko haben.
Zielgruppe:
Dieses Seminar wendet sich an Ernährungstberaterinnen wie z.B. Diätassistent*innen, Oecotropholog*innen, Ernährungswissenschaftler*innen, Ernährungsmediziner*innen, die in der ambulanten Beratung von Patienten mit einem metabolischen Syndrom tätig sind.
Inhalt Seminar „Diagnose Fettleber“:
MASLD – aktu
Anerkannt für das Zertifikat Ernährungsberater*in:
Unsere Seminare erfüllen die Kriterien der Fachverbände wie E-Zert, VDOE, VDD, VFED, DGE, QUETHEB, UGB und SVDE.
Dieses Seminar hat 8 UE à 45 Minuten.